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Hitzewallungen und deren Ursachen

Hitzewallungen und Schweißausbrüche verbinden die meisten Frauen unmittelbar mit den Wechseljahren.

Von Dr. Elke Lehmann, 23 September 2015, 4 Jahre seither
Zuletzt aktualisiert 4 February 2018, 2 Jahre seither

Hitzewallungen in den Wechseljahren

Ursache des Schwitzens und der Wallungen

Die Östrogenabnahme (weibliches Geschlechtshormon) während der Wechseljahre stört die vom Gehirn gesteuerte Wärmeregulation, was zu den typischen Hitzewallungen führt. Diese Wallungen treten plötzlich auf, halten kurz an und können sich täglich bis zu mehrmals in der Stunde wiederholen. Sie werden zusätzlich durch Stress, Freude, Ärger oder schweisstreibende Tees und Genussmittel wie Kaffee und Alkohol verstärkt. Die Hitzewallungen treten oft auch nachts auf. Sie stören den Schlaf, so dass die Frau am Morgen müde, gereizt und nervös ist. Manche Frauen leiden auch tagsüber unter Hitzewallungen. Die Angst davor, plötzlich und nach außen ohne erkennbaren Grund, beispielweise in einer Besprechung, in Schweiß auszubrechen, kann stark verunsichern. So berichten manche Frauen, dass sie am öffentlichen Leben ohne eine Behandlung der Hitzewallungen gar nicht mehr teilnehmen können.

Es gibt auch andere Ursachen für Hitzewallungen, wie zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion, Bluthochdruck, ein Krebsleiden der Nebenniere, Panikattacken oder andere psychosomatische Erkrankungen. Auch der Genuss von Kaffee, Tee, alkoholischen Getränken, Gewürzen oder auch die Einnahme von verschiedenen Medikamenten können Hitzewallungen auslösen.

Behandlungsmöglichkeiten

Für die Behandlung der Hitzewallungen ist die sehr gute Wirksamkeit einer Hormontherapie mit Oestrogen (Frauen ohne Gebärmutter) oder Oestrogen-Gestagen-Kombination bei Frauen mit Gebärmutter in grossen Studien eindeutig gezeigt worden. Sogar sehr geringe Hormondosen zeigten schon eine deutliche Besserung der Symptome. Alternativ hat das Medikament Tibolon sehr gute Wirksamkeit gezeigt, bei deutlich geringerem und sehr kleinem Risiko für Brustkrebs (mit Östrogen identisch), auf jeden Fall und deutlich geringerem Risiko als unter der kombinierten Östrogen/Gestagen-Therapie. Ueber die Wirkungen und Nebenwirkungen sowie die Ausschlusskriterien für eine Hormontherapie informieren Sie meine Internetseiten Wechseljahre- Behandlung.

Es gibt zudem viele Pflanzliche Mittel wie Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), Salbei oder weiblicher Ginseng (Dong quai), die zunehmend zur Behandlung eingesetzt werden. Zu beachten ist, das auch pflanzliche Medikamente nicht frei von Nebenwirkungen sind. Zudem gibt es kaum Studien, welche den Einsatz dieser Medikamente länger als sechs Monate untersucht haben. Die meisten dieser Medikamente entfalten ihre Wirkung erst nach einiger Zeit. Man muss sie mindestens drei Monate lang nehmen, um überhaupt einen Erfolg zu spüren.

Als alternative Therapien ohne Medikamente können besonders bei leichteren Beschwerden: Akupunktur, Atemtherapien, Kaltwasserbehandlungen, Yoga, Tai Chi oder autogenes Training helfen.